Vom 5. bis am 10. Juli 2022 findet in Indonesien die nächste Weltversammlung der Mennonitischen Weltkonferenz statt. Die 17. Ausgabe der Versammlung wird gleichzeitig online angeboten. Für die Teilnahme vor Ort und online sind weiterhin Plätze frei.
Noch knapp 70 Tage dauert es, dann findet die nächste Weltversammlung der Mennonitischen Weltkonferenz statt: Vom 5. bis am 10. Juli 2022 treffen sich 700 Mennonit:innen aus der ganzen Welt in Kenga und anderen Städten in Indonesien. Das Thema ist «Jesus gemeinsam folgen über Grenzen hinweg». Zu den Gründen, warum sich eine Teilnahme lohnt, schreiben die Veranstalter:innen: «Während dieser Woche feiern wir gemeinsam Gottesdienst und unsere gemeinsamen Wurzeln. Wir studieren die Bibel mit täuferisch-mennonitischen Geschwistern aus der ganzen Welt und feiern die Vielfalt in unserer globalen Glaubensfamilie.» Die Versammlung sei eine Gelegenheit, die täuferisch-mennonitischen Kirchen in Indonesien kennenzulernen und Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt zu knüpfen. «Es ist ein lebensveränderndes Ereignis, das man nicht verpassen sollte!»
Es hat noch freie Plätze
Auch wenn die Zahl der Teilnehmenden aufgrund der COVID-Vorschriften in Indonesien auf 700 beschränkt ist, ist es noch möglich, sich für eine Teilnahme vor Ort anzumelden. Und wem eine Reise nach Indonesien zu weit ist, kann die 17. Ausgabe der Weltversammlung auch bequem von zu Hause aus verfolgen. Damit trotz den Einschränkungen wegen COVID möglichst viele Menschen teilnehmen können, ist die Versammlung bewusst als hybrider Anlass gestaltet. Auch für die Teilnahme online muss man sich anmelden. Danach erhält man Zugang zu einer Plattform und kann auf dieser unter anderem die täglichen Plenarveranstaltungen live miterleben, an hybriden und Workshops und Diskussionen teilnehmen oder bei Konzerte sowie Kinder- und Jugendaktivitäten dabei sein.
Public Viewing in der Gemeinde
Die Veranstalter:innen ermutigen die täuferisch-mennonitischen Kirchgemeinden in der ganzen Welt, die Versammlung gemeinsam online zu verfolgen. Das hat zum Beispiel die Evangelische Mennonitengemeinde Schänzli geplant. Isi Weber, Pastor der Gemeinde, sagt dazu: «Die Idee ist, dass nicht alle die Übertragung zu Hause alleine schauen, sondern dass der Stream ins Schänzli übertragen wird und dass man dort Gemeinschaft hat.» Voraussichtlich werde jeden Abend ein Programmteil ausgewählt und live gezeigt. Die Details und vor allem auch der Umgang mit der Zeitverschiebung müssten noch geklärt werden.